Brände bei Solaranlagen: Wie sicher ist Ihre Photovoltaikanlage?
Medienberichte von Bränden von Solaranlagen verunsichern. Wir klären über das tatsächliche Brandrisiko auf.
In den letzten Wochen berichteten Medien vermehrt über Brände auf Dächern mit Solaranlagen. Solche Vorfälle verunsichern verständlicherweise Betreiber:innen von Solaranlagen sowie Menschen, die eine Investition in Photovoltaik planen. Doch wie hoch ist das tatsächliche Brandrisiko?
Photovoltaikanlagen: Sehr sicher trotz Einzelfällen
Photovoltaikanlagen zählen zu den sichersten technischen Anlagen auf und in Gebäuden. Eine internationale Studie des Fraunhofer-Instituts, des TÜV Rheinland und der Berner Fachhochschule untersuchte rund 1,3 Millionen PV-Anlagen. Dabei wurden lediglich 210 Brände festgestellt, deren Ursache tatsächlich in der Solaranlage lag – das entspricht einer äußerst geringen Quote von 0,014 %.
Auch Swissolar bestätigt: Bei fachgerechter Planung, Installation und Betrieb ist das Brandrisiko von Photovoltaikanlagen sehr gering. Die Branche arbeitet mit klaren technischen Richtlinien und Brandschutzvorgaben, die kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Warum gibt es aktuell mehr Meldungen?
Die Vereinigung der Kantonalen Gebäudeversicherungen (VKG) führt die erhöhte Wahrnehmung solcher Vorfälle vor allem auf die stark gestiegene Anzahl installierter Anlagen zurück. Zwischen 2017 und 2025 hat sich die Zahl der Photovoltaikanlagen in der Schweiz mehr als verfünffacht. Mit der steigenden Anzahl Anlagen nimmt auch die absolute Zahl der Einzelfälle zu – statistisch gesehen.
Wichtig: Die Daten zeigen keinen Hinweis darauf, dass Photovoltaikanlagen generell unsicherer geworden sind. Im Gegenteil, die Brandursachen im Bereich Elektrizität sind laut Gebäudeversicherungen insgesamt rückläufig.
Hat die Hitzewelle einen Einfluss?
In der öffentlichen Diskussion wird oft ein Zusammenhang zwischen den aktuellen Hitzetagen und den Bränden vermutet. Fachleute sehen dafür jedoch keine belastbaren Belege. Eine Solaranlage entzündet sich nicht allein durch hohe Temperaturen.
Dennoch arbeiten Anlagen an sonnigen Tagen unter hoher Leistung. Wenn gleichzeitig technische Mängel, beschädigte Komponenten oder fehlerhafte Installationen vorliegen, können diese Bedingungen Schwachstellen verstärken. Die Hitze ist dann kein Auslöser, sondern höchstens ein begünstigender Faktor.
Wo liegen die tatsächlichen Risiken?
Untersuchungen von Herstellern, Hochschulen und Versicherungen zeigen klar: Die häufigsten Ursachen für Brände liegen nicht bei den Solarmodulen selbst, sondern bei elektrischen Verbindungen, Steckern, Kabeln oder Installationsfehlern. Lose Kontakte können zu erhöhtem Widerstand, Überhitzung und im Extremfall zu Lichtbögen führen.
Die Berner Fachhochschule analysiert seit Jahren PV-Schäden und Brandfälle, wobei Steckverbindungen, Wechselrichter und elektrische Schnittstellen als besonders sensible Bereiche gelten.
Qualität und Fachkompetenz sind entscheidend
Schweizer Hersteller betonen, dass Sicherheit bereits bei der Produktentwicklung beginnt. Hochwertige Komponenten, zertifizierte Systeme, geprüfte Steckverbindungen und umfassende Qualitätskontrollen minimieren das ohnehin geringe Risiko weiter.
Was wirklich wichtig ist?
Professionelle Planung
Installation durch qualifizierte Fachpersonen
Einhaltung sämtlicher Richtlinien
Anlagenmonitoring von Fachpersonen
Regelmässige Kontrollen und Sicherheitsprüfungen

Unser Fazit
Die aktuellen Brandfälle müssen ernst genommen und sorgfältig untersucht werden. Gleichzeitig zeigen Forschung, Versicherungsstatistiken und Branchenerfahrungen eindeutig: Photovoltaikanlagen sind statistisch sehr sicher. Das Brandrisiko ist äusserst gering und lässt sich durch hochwertige Produkte, fachgerechte Installation sowie regelmässige Kontrollen weiter minimieren.
Bei TRESOLAR setzen wir deshalb konsequent auf Qualität, geschulte Mitarbeitende und bewährte Komponenten. Sicherheit entsteht nicht zufällig, sondern durch sorgfältige Planung, professionelle Ausführung und verantwortungsvollen Betrieb über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
Darüber hinaus empfehlen wir bei der Anschaffung einer Solaranlage auf Qualitätszertifikate und die Erfahrung des Herstellers zu achten. Hochwertige Komponenten minimieren Materialfehler und erhöhen die Betriebssicherheit. Auch die Wahl eines geeigneten Montagesystems ist wichtig, um mechanische Belastungen durch Wind oder Schnee zuverlässig abzufangen. Eine umfassende Versicherung sorgt zudem für finanzielle Absicherung und schnelle Ersatzmassnahmen im Schadensfall.
So steht einer sorgenfreien Nutzung Ihrer Photovoltaikanlage nichts im Weg.
Haben Sie Fragen zu Ihrer bestehenden Anlage oder möchten Sie einen Sicherheits-Check durchführen lassen?
Unser Team berät Sie gerne persönlich.
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